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Magnetic Island

  • 16. Nov. 2017
  • 3 Min. Lesezeit

Magnetic Island ist von unberührter Natur, vielfältiger Tierwelt und menschenleeren Stränden geprägt. Die Insel gehört zum Stadtgebiet Townsville und ist nur eine 20-minütige Fahrt mit der Fähre entfernt. Die einzigartige Landschaft aus steinigem Boden, riesigen, massiven Felsen und hohen Palmen trägt enorm zu dem tropischen und entspannten Flair der Insel bei. 

Auf „Maggie“, wie die Einheimischen gerne dazu sagen, herrscht trockenes Tropenklima, was vor allem zum Gedeihen der Eukalyptuswälder beiträgt, welche sich über die gesamte Insel erstrecken.


All das wollte wir uns natürlich nicht entgehen lassen und deshalb haben wir uns zum Glück spontanerweise dazu entschlossen „Maggie“ einen Besuch abzustatten. Andi und ich haben während unseres Aufenthaltes in einem Hostel (xbase) direkt am Meer in kleinen Bungalows gewohnt. Es war jeden Tag aufs Neue etwas Besonderes in einem kleinen Häuschen zwischen Kokospalmen aufzuwachen und es gibt nichts schöneres als den Anblick des im Sonnenlicht schimmernden Meereswasser und dem Lauschen vom Meeresrauschen in aller Frühe. 

Aber auch Hängematten und buntbemalte Graffiti Wände haben zu diesem tollen Ambiente beigetragen. Zwar haben wir für  diese Hostelübernachtungen etwas tiefer in unsere Tasche greifen müssen, das hat sich aber definitiv gelohnt hat. 



Um die Insel zu erkunden ist das Automieten von großer Beliebtheit, wir haben uns aber trotzdem für die billigere Variante, den Linienbus, entschieden, welcher stündlich kommt, um unsere Ausflugsziele zu erreichen. 

Das erste Ziel, das wir mit dem Bus angesteuert haben, war Horseshoe Bay. Ein netter Strand, wo es sogar trotz gefährlichen Quallen die Möglichkeit gab im Meer zu schwimmen, aufgrund von einem riesigen gesicherten Bereich bestehend aus Quallennetzen. 


Bungalow Bay Koala Park 

Da Magnetic Island zu den Orten zählt, wo die meisten Koalas beheimatet sind, haben wir beschlossen einem  Koala Sanctuary einen zu besuchen. Dort haben wir an einer Führung teilgenommen wo uns nicht nur über die kleinen Baumbewohner, sondern auch über viele andere Reptilien und Tiere, welche in Australien zu finden sind, erzählt wurde. Außerdem durften wir auch Wasserschildkröten, Leguane und andere Echsenarten, ein Wombat und sogar eine Python halten und streicheln. Der Star der gesamten Führung war trotz all den Specials der Koala. Wir hatten die Möglichkeit dem süßen, flauschigen Lebewesen sehr nahe zu kommen, da wir ihn streicheln und auch auf den Arm nehmen durften, was echt toll war. 


Am selben Tag wollten wir eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt machen, um dort den Sonnenuntergang zu sehen. Auf dem Weg dorthin, sind wir aber von unserer Wanderroute abgekommen und stattdessen auf einem kleinen verwachsenen Trampelpfad gestoßen, welcher uns zu einem riesigen Felsen geführt hat. Aber auch von diesem Felsbrocken hatten wir eine wunderschöne Aussicht über Strand, Wald und Meer. Im Endeffekt waren wir ganz froh darüber, dass wir uns verirrt haben, weil es recht cool war zwischen Gebüschen, Bäumen und Steinen herum zu marschieren, was unsere abendlichen Wanderung um einiges aufregender gemacht hat. 



Forts Wanderweg 

Auf Magnetic Island erstreckt sich ein riesiger Nationalpark, in welchem sich insgesamt ca über 24km Wanderwege erstrecken.Andi und ich haben uns für den Forts Wanderpfad entschieden, auf welchen man sehr viel Wissenswertes über den zweiten Weltkrieg erfahren hat. Es war sehr interessant die Ruinen der Beobachtungsposten aus dem letzten Weltkrieg zu erkunden und sich durch Andi’s Erklärungen in die Situation der Soldaten hineinzuversetzen können.


Außerdem ist dieser Wanderweg sehr bekannt dafür Koalas in freier Wildbahn zu sehen, weshalb wir sich unter anderem für diesen Pfad entschieden haben. Wir hatten zum Glück auch das Vergnügen zwei Koalas zu sehen, welche hoch oben auf Eukalyptusbäumen gesessen sind. Einer davon hatte sogar ein kleines Baby am Rücken sitzen, was wahnsinnig herzig gewesen ist! Es ist schließlich doch etwas anderes, Koalas in freier Wildbahn anstatt in Sanctuary’s zu sehen.


Wallabies füttern

Kurz vor Sonnenuntergang versammeln sich unheimlich viele Wallabies die man füttern kann zwischen einigen Felsen direkt am Meer. An dieser Futterstelle haben wir einen sehr netten älteren Herren kennengelernt, welcher jeden Tag dorthin kommt, um Wallabies zu füttern. Wir hatten das Glück bei seiner abendlichen Fütterung dabei zu sein und konnten mithilfe von seinen Tipps die kleinen kangarooähnlichen Lebewesen füttern und auch streicheln. 



Hawkings Point

Am letzen Tag auf Magnetic Island haben wir es doch noch zu dem Aussichtspunkt Hawkings Point geschafft, welchen wir beim ersten Versuch ja bekanntlich verfehlt haben ;-)

Aber diesmal haben wir es bis ganz nach oben geschafft und hatten dann eine wunderschöne Aussicht über die Insel. Am Rückweg haben wir am Straßenrad einen blühenden Mangobaum entdeckt und uns über dessen Früchte gestürzt, welche richtig saftig und geschmackvoll waren. Diese kleinen Dinge mögen für einen Außenstehenden nicht von großer Bedeutung sein, aber genau diese Momente sind einfach wunderschön und machen eine Reise wirklich unvergesslich. 


Eure Alice 



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© Alice Fuchs 

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