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Agnes Water

  • 13. Nov. 2017
  • 3 Min. Lesezeit

„Hey guys, welcome to Agnes Water, it’s the relaxed place between Fraser and Whitsundays”, mit diesen Worten wurden wir von einem Hostel Mitarbeiter Jay an der Rezeption begrüßt. Ein toller Start in ein paar entspannte Tage in Agnes Water. Unseren gesamten 4 tägigen Aufenthalt haben wir im YHA Hostel, was direkt am Strand liegt, verbracht. Jay hätte durchaus recht, denn wir waren durchgehend am Chillen und „Reisestress“, falls es den überhaupt gibt, war ein Fremdwort während unserer Zeit in Agnes Water.

Hier gibt es nicht allzuviel zu erkunden, außer das 5 km entfernte Seventeen Seventy(1770). Dieser Ort wurde nach dem Jahr benannt, in welchem Captain Cook zum ersten Mal in Australien Fuß gefasst hat.

Ansonsten liegt Agnes ein wenig abseits vom typischen Touristenpfad, wo es einen schönen Strand, Regenwälder und ein kleines Dorf mit der notwendigen Infrastruktur,in Form von kleineren Geschäften, zu finden ist. Es gibt hier natürlich auch einige Hostels, jedoch im Vergleich zu den typischen touristischen Orten entlang der Ostküste Australiens etwas weniger. Außerdem kann man hier sehr billig Surfen lernen und es ist der nördlichste Surfspot Queensland’s, wo eher kleinere Wellen vorzufinden sind.


Surfen

Da Andi und ich schon unsere ersten Surfstunden absolviert haben, haben wir beschlossen uns gleich einmal für zwei Tage Surfboards auszuborgen und selbständig das Wellenreiten zu üben und vor allem zu verbessern, da wir die Basics schon drauf haben.

Also sind wir (die zwei folgenden Tage) gestärkt nach dem Frühstück an den Strand marschiert und haben gleich mal mit Surfen in den Tag gestartet. Eigentlich genau das, wovon wir schon längere Zeit geträumt haben. Nach 2-3 Stunden waren wir beide dann eh schon geschlaucht und nach einer Pause haben wir dann wieder weitergeübt. Die Sportart ist aber wirklich sehr anstrengend und sie ist nicht zu unterschätzen. Außerdem braucht man Geduld und viel Übung, da der Erfolg vor allem von den Wetterbedingungen und dem Board abhängig ist. Das ist uns vor allem am letzen Tag bestätigt worden, als wir uns nur für ein paar Stunden Surfbretter vom Hostel ausgeborgt haben. Denn wir haben nicht nur andere, bessere Boards gehabt, sondern unsere Surfeinheit an die Flut angepasst, welche Andi zuvor im Internet recherchiert hat. Aufeinmal ist es uns gelungen weitaus mehr Wellen als an den Vortagen zu nehmen, was uns echt gefreut hat!


Känguru Schutzgebiet

Unser Hostel hat täglich kleine Ausflüge angeboten, an welchen man sich anschließen konnte, falls sich ausreichend Leute dafür interessiert haben, (was eigentlich immer der Fall war). Also sind wir mit der Hosteltruppe zum sehr nahe gelegenen Känguru Schutzgebiet gefahren. Diese Tour ist uns wirklich sehr gelegen gekommen, da wir bis zu dem Zeitpunkt Kängurus nur von weiter Entfernung aus gesichtet haben.

Der kleine Zufluchtsort für wildlebende Kängurus wird von einem älteren Herren geleitet, welcher diese täglich um die gleiche Uhrzeit füttert, zu welcher auch Touristen willkommen sind, um ihm dabei zu helfen. Als wir angekommen sind, sind bereits die ersten Kängurus auf uns zugekommen. Sie waren ausgesprochen zahm und man konnte sie aus der Hand mit Süßkartoffel füttern und sogar streicheln. Es war echt ein unbeschreibliches Erlebnis den wildlebende Tieren so nahe zu sein und sie von so einer kurzen Distanz zu betrachten. Wir haben dort circa zwei Stunden verbracht und auch einiges über diese Lebewesen gelernt, da der „Pfleger“ ein Känguruexperte ist. Außerdem hatten wir auch die Ehre seinen Papagei „Charly Bird“ kennenzulernen, welcher in überall mit hin begleitet. Sogar wenn er mit seinem Auto in die Stadt fährt um Besorgungen zu erledigen, ist er immer mit dabei.

Sonnenuntergang in 1770

An einem Abend haben wir den Sonnenuntergang in 1770 an einem tollen Aussichtspunkt genossen, welcher umgeben von einem kleinen Wald direkt am Meer liegt. Obwohl es ein wenig bewölkt war, ist der Sonnenuntergang wirklich unglaublich schön gewesen. Wir sind auf Felsen geklettert, die direkt über das Meer ragten und haben die unbeschreiblich tolle Aussicht genossen. Das orangene Sonnenlicht hat im glenzenden Meer gespiegelt und die grünen Palmen haben ebenfalls zu dem atemberaubenden tropischen Feeling beigetragen. Wir beide waren echt begeistert und haben uns wie im Paradies gefühlt.


Paperbank

An einem Vormittag haben wir einen kleinen Radausflug zu einem Sumpfgebiet gemacht. Direkt im Wald war ein kleiner Weg aus Holzpflöcken und Holzbrettern vorzufinden, der zwischen riesigen Bäumen und sumpfigen Untergrund durchgeführt hat. Es war echt nett nach einem sonnigen Radtrip eine kleine Runde durch den schattigen Wald zu spazieren.


Videoclip für unser Hostel

Am Tag vor unserer Abreise hat Andi plötzlich die Lust verspürt einen kurzen Clip für unser Hostel zu drehen. Also ist er direkt zum Hostel Manager gegangen, hat ihm von seiner Idee erzählt und gefragt ob sie ein Video benötigen würden. Der Manager hat das Angebot dankend angenommen und ihm

Gegensatz dafür durften wir uns einen ganzen Tag lang Surfboards und Fahrräder ausborgen. Das Video ist für den kurzen Dreh wirklich toll geworden und fasst auch recht gut unsere Aktivitäten in Agnes Water zusammen. Hier könnt ihr euch das Ergebnis gerne ansehen:




Eure Alice


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© Alice Fuchs 

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