The Great Ocean Road
- 22. Sept. 2017
- 3 Min. Lesezeit
Die Great Ocean Road ist eine von Australiens bekanntesten und vielfältigsten Straßenrouten, da sie durch Surfer Strände, Regenwälder und kleine Küstenstädte führt.
Andi und ich wollten uns dieses Highlight nicht entgehen lassen und haben entschlossen an einer eintägigen Bustour teilzunehmen. Melbourne ist sogar unter anderem wegen der Great Ocean Road auf unserer Reiseliste gelandet, also war es nur eine Frage der Zeit, wann wir diese besichtigen werden.
Am 11. September sind wir um 8 Uhr vom Federation Square in der Innenstadt mit einem Reisebus losgefahren. - unser erster "richtiger Touristentrip". Wir waren die ersten im Bus und haben uns natürlich gleich den besten Platz in der ersten Reihe gesichert und dann ging es auch schon los. Unser Busfahrer Adrian, der lustigerweise aus Bad Ischl kommt, war gleichzeitig Reiseführer, da er uns während der gesamten Fahrt über die Great Ocean Road berichtet hat. Wir waren wirklich sehr mit unserer Tour zufrieden, denn man hat gemerkt, dass sich Adrian sehr bemüht hat. Wir haben einige zusätzliche Stops eingelegt, die nicht auf unserer Reiseroute angeführt waren, und zwischendurch hat er uns immer wieder Bilder und diverse Pflanzenarten durchgereicht, was die lange Busfahrt, wir waren insgesamt 12 Stunden unterwegs, sehr viel spannender gemacht hat.

Wir haben ca. 10 verschiedene Stops eingelegt, welche zwischen 10 und 50 Minuten andauerten. Andi und ich fanden die Aufenthaltsdauer hin und wieder leider etwas zu kurz, da man sich an diversen Touristengruppen vorbeischlängeln musste und es oftmals etwas gedauert hat, bis man die Sehenswürdigkeiten erblicken konnte.
Die Orte die mir am besten gefallen haben waren Eastern View, Loch Ard Gorge, und natürlich the Twelve Apostles, auf welche ich jetzt etwas genauer eingehen werde:
Eastern View
Eastern View war gleich unser erster Stop, auf welchem wir den bekannten Great Ocean Road Bogen und somit den Beginn der Küstenstraße erkundet haben. Viel mehr hat mich dort aber der traumhaft schöne weiße Sandstrand begeistert. Der blaugraue Himmel hat wunderbar mit dem türkis, hellblauen Meer harmoniert. Ich war wahnsinnig fasziniert von dem tollen Anblick und hätte stundenlang das Meer betrachten können, weil es wirklich beruhigend gewesen ist!



Am Apollo Bay haben wir dann unsere Mittagspause verbracht. Dort hat es die Möglichkeit gegeben in etlichen kleinen Restaurant zu speisen, aber Andi und ich haben direkt am Strand unsere Jause gegessen während wir die Aussicht aufs Meer genossen haben.

The Twelve Apostles
Die Twelve Apostles sind das Highlight der gesamten Great Ocean Road und dies zurecht. Es handelt sich dabei um bis zu 60m hohe, im Meer stehenden Felsen aus Kalkstein. Laut deren Namen sollten es 12 Felsen sein, doch dieser täuscht nur, da es tatsächlich nur 7 Apostel sind und auch niemals 12 waren. Ihr werdet euch jetzt sicherlich fragen, warum sie denn trotzdem Twelve Apostles heißen!?
Die Felsengruppe hat ursprünglich "the Sow and Piglets" geheißen, doch in den 60er Jahren hatte jemand die glorreiche Idee die Felsen auf "The Apostles" umzubenennen, um mehr Touristen anzulocken. Da es nunmal 12 Apostel gibt, hat man sie später "The Twelve Apostels" genannt.
Es war wirklich toll die riesigen Felsen zu betrachten, denn sie sind wirklich massiv. Besonders hat mir gefallen, wie die starken Wellen gegen die Felsen preschten und die vielen verschiedenen Vogelarten, welche dort beheimatet sind, entlang der Küste segelten. Glücklicherweise hatten wir recht gutes Wetter. Andi ist natürlich mit seiner gesamten Fotoausrüstung ausgerückt und hat versucht die Felsengruppe aus verschiedensten Winkeln zu fotografieren. Das Ergebnis kann sich auch wirklich sehen lassen:



Loch Ard Gorge
An der Küste Victorias sind etliche Schiffe verunglückt und eines der bekanntesten davon ist das Dampfschiff Loch Ard gewesen, welches in den 1880er Jahren gesunken ist. Das Schiffswrack ist leider nicht mehr zu sehen, aber dennoch zählt sie zu den bedeutendsten Touristenattraktionen entlang der Great Ocean Road.
Riesige Wellen schlagen zwischen Felsen in die Schlucht herein, was toll zu beobachten gewesen ist.



Am Heimweg haben wir noch etliche wildlebende Wollabies und Kängurus am Straßenrand gesichtet, was dem ereignisreichen Tag einen krönenden Abschluss verliehen hat.
Wir haben den Tagesausflug sehr genossen und sind wahnsinnig froh, die bekannte Küstenstraße gesehen zu haben. Sicherlich könnte man viel längere Zeit an den einzelnen Stränden, Schluchten oder Aussichtspunkten verbringen, aber für uns ist der Bustagestrip ideal gewesen.
Hier noch ein paar Bilder um einen besseren Eindruck von unserem Erlebnis zu erlangen:






Eure Alice
PS: Lob an die tollen Fotos gehen an den Profifotografen Andi ;-) Good Job, Mate!




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